MENÜ
 

Meine Erfahrung mit der Erreichung großer Ziele

Das größte Ziel von meiner Frau und mir war es, noch vor unserem 40. Lebensjahr nach Neuseeland auszuwandern und vorher dort schon ein Ferienhaus zu besitzen – direkt am Meer.
Meine Frau wollte schon immer am Meer wohnen, nachdem sie als Schülerin mal auf Sylt war, und ich wollte für die Urlaubszeit lieber die Südsee-Inseln „vor der Tür haben.“
Wir haben uns also gefragt:

  • „Wollen wir das wirklich?“
  • „Ist es uns so wichtig, dass wir bereit sind, alles aufzugeben und von vorn zu beginnen?“
  • „Werden wir dann dankbar sein und uns am Ziel unserer Träume sehen?“
  • „Ist unser Sohn auch von der Idee begeistert?“

Um das herauszufinden haben wir vorab zweimal 8 Wochen Urlaub in Neuseeland verbracht und uns in dieses Ziel hineingefühlt – gefühlt nicht nur gedacht. Unsere Nachbarn und Freunde waren davon überzeugt, dass wir schon bald wieder zurück sein würden und vor allen Dingen, dass unser deutsches Seminarunternehmen dies nicht überleben würde.

Sich das Ziel vorzustellen und sich hineinzufühlen, ob man bei der Erreichung zutiefst dankbar sein wird, ist für uns stets ein gutes Zeichen dafür gewesen, ob wir das Ziel für uns verwirklichen können – und vor allem sollten.

Ist es nur Genugtuung, die man empfindet? Ist es nur etwas, was andere auch haben? Ist es nur etwas, was „in“ ist, womit man gut aussieht, wofür man sich Anerkennung erhofft? Dann wird es meist schwierig …

Viele wollen einfach „beim Universum bestellen“, ohne sich zu vergewissern, ob das, was man „bestellt“, derzeit überhaupt im Angebot ist! Wir können uns zwar ein Ziel aussuchen, aber dann müssen wir auch aktiv etwas dafür tun, damit sich das Ziel auch uns als „dafür qualifiziert“ aussucht.

Also:

  1. Ziel setzen;
  2. Tief ins Ziel hineinfühlen, ob es wirklich zu einem passt und sinnvoll ist;
  3. Aktiv an der Erreichung des Ziels arbeiten mit der Vorstellung im Kopf, dass es einem damit Erfüllung bringen wird.